Positives Denken und Sprechen

und so das eignen Leben inspirieren

Positiv sprechen

Auf dem Weg zum Erfolg ist positives Denken und Sprechen eines der schnellsten und sichersten „Fortbewegegungs-Mittel“. Doch es will gelernt sein! Hier zeigt dir die New Work Coach Manuela Grundner, wie’s geht.

Positive und Potentialorientierte Zugangsweisen kann man aus so vielen Perspektiven betrachten. Ich möchte erzählen, was ich mir vom Motivationsvortrag der Skiweltmeisterin und Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister mitgenommen habe. Sie hat im Vortrag von ihrem Leben erzählt und beschrieben, wie sich ihr Weg zur Spitze gestaltet hat. Zu einem ihrer Erfolgsrezepte zählte sie, positiv zu denken und zu sprechen. Diese Strategie hat sie nicht nur auf die großen Taten und Erfolge ihres Lebens angewandt, sondern auch auf kleine Dinge im Alltag.

Was genau meinte Michaela Dorfmeister mit positivem und negativem Sprechen und Denken? Geht es dabei darum, immer das halbvolle Glas zu sehen und sich möglichst gute Dinge vorzustellen? Oder steckt noch mehr dahinter?

Negatives Denken verwirrt dein „Navi“

Dazu erzählte sie eine Geschichte aus dem Training, die illustriert, was negatives Denken und Sprechen bewirkt:

Ihr Trainer forderte sie auf, „nicht zu viel auf ihrem Innenski zu fahren“. Mehr Feedback gab er ihr nicht. Nun wusste sie, was sie nicht mehr tun sollte. Aber was sollte sie stattdessen machen? Das blieb ihr ein Rätsel. Dieses Beispiel zeigt perfekt, dass uns eine negative Formulierung nicht dabei hilft, etwas besser zu machen. Im Gegenteil: Sie verwirrt das innere Navi. Wenn wir nur die „Don’ts“ aber keine „Do’s“ bedenken, sehen wir viele Hindernisse, aber noch lange keine Straße, an der wir uns orientieren können.

Negatives Denken lässt dich feststecken

Auf dem Weg zum Erfolg ist negatives Denken ein bisschen so, also würdest du deinem internen Navi ganz genau erklären, wohin es dich auf keinen Fall führen soll:

Du sagst zum inneren Navi: „Also, ich weiß, dass ich nicht nach Überstundenland möchte, auch nicht nach Kompromissdorf, auf keinen Fall nach Burnout-Town und von Mobbingen habe ich die Nase gestrichen voll.“

„Alles klar“, sagt dein Navi (wenn es sprechen könnte), „und wohin soll die Reise dann gehen?“

„Gut dass wir drüber reden“, antwortest du. „Ich finde, Archivingen ist ein schreckliches Kaff. Dort will ich wirklich nie, nie wieder hin! Nie wieder!“

Negatives Denken ist leider sehr verführerisch. Denn wenn mir etwas nicht in den Kram passt, ist es wirklich leicht, darüber zu schimpfen und zu sagen: „Das will ich nicht; das ist so nicht in Ordnung!“

Aber was verändert sich dadurch? In meinen Kopf verfestigt sich lediglich das Bild dessen, was ich nicht will. Doch unser Gehirn kann das Wort „nicht“ nicht verarbeiten. Probiere es mit der folgenden Aussage: „Denke nicht an einen rosa Elefanten!“ Und, woran denkst du gerade? … Genau! An den rosa Elefanten. Mit negativ formulierten Sätzen und Aufforderungen bewirkst du leider, dass du dich genau auf jenes konzentrierst, was du eigentlich gar nicht willst.

Positives Denken führt dich ans Ziel

Wie du siehst, bringen dich Negativ-Formulierungen nicht wirklich weiter. Ja, es ist zwar wichtig, potentielle Stolpersteine und Problemquellen zu erkennen und zu berücksichtigen. Allerdings vergessen wir vor lauter negativem Denken manchmal, uns darüber klar zu werden, wohin wir möchten. Diese Erkenntnis ist ein essentielles Element des positiven Denkens und Sprechens.

Hast du ein bestimmtes Ziel oder gibt es eine Situation, die du verändern willst? Dann hast du bestimmt schon viel darüber gesprochen und nachgedacht. Wenn du nun deine Gedanken zum Thema genauer anschaust, sind sie dann öfter positiv oder negativ formuliert?

Wenn du bemerkst, dass du einen negativen Satz gesagt oder gedacht hast, überlege dir, wie du ihn umformulieren kannst und sprich den neue formulierten Satz noch einmal aus. In der Coaching-Übung findest du Tipps, wie du dein positives Denken trainieren kannst, um schneller ans Ziel zu kommen.

Coaching-Übung:

Trainiere dein positives Denken

Überlege dir, wie die Situation ausschaut, wenn sie passend für dich ist. Wenn dich etwas stört, denke nicht nur über die Details des Problems nach, sondern überleg dir auch, wie eine gelungene Situation aussieht und festige das Bild in deinem Kopf.

Was muss passieren, damit du dich wohlfühlen kannst?

Da es einfacher ist, an dir selber zu arbeiten, als deine Umwelt zu verändern, stell dir zuerst die Frage, was du zur Verbesserung einer Situation beitragen kannst.

Wenn du möchtest, dass andere Menschen ihr Verhalten dir gegenüber verändern, sag‘ ihnen, wie du behandelt werden möchtest.

Mach Vorschläge, keine Vorwürfe!

Denk daran, dass Veränderungen Zeit brauchen.

Manuela

Manuela

Ich bin Manuela Grundner und beruflich eine bunte Hündin. Als Raumschafferin gestalte ich in Organisationen einen Platz, an dem verschiedene Ideen, Kompetenzen und Meinungen zueinander finden. Als Konfliktreglerin beleuchte und entwickle ich mit humorvollem Scharfblick die Kommunikations- und Konfliktkultur in Teams und Organisationen. „Ins Tun kommen und Klarheit schaffen sind dabei meine Lieblingszutaten.“

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