Die Keynote war richtig gut – und danach stellt niemand eine Frage. Oder es reden wieder dieselben zwei, drei Leute, die sich eh immer melden. In der Pause bleiben alle bei den Leuten, die sie schon kennen. Und kaum sind die wichtigsten Personen begrüßt, ist die Hälfte schon wieder weg.
Das liegt nicht an deinen Mitgliedern. Das liegt am Format.
Denn Austausch entsteht nicht automatisch, nur weil interessante Menschen im selben Raum sind.
Ein gelungenes Verbandstreffen schafft genau das: Die Mitglieder erleben etwas, das für sie persönlich relevant ist.
Die Menschen hatten eine gute Zeit miteinander. Sie haben mit jemandem gesprochen, den sie vorher noch nicht kannten. Sie haben erfahren, wie andere mit ähnlichen Herausforderungen umgehen. Ein Fachimpuls wurde nicht nur gehört, sondern gemeinsam weitergedacht und auf die eigene Praxis übertragen. Sie gehen mit einer konkreten Idee nach Hause, die ihnen bei einem aktuellen Problem weiterhilft.
Ein Verbandstreffen ist für viele Verantwortliche zusätzlicher Aufwand neben dem laufenden Tagesgeschäft – und wird ohnehin oft von einem kleinen Team organisiert, das nicht jedes Jahr ein neues Veranstaltungsformat entwickeln kann.
Genau hier komme ich ins Spiel: Für euer Verbandstreffen entwickle ich passende Gesprächs- und Beteiligungsformate, wähle geeignete Gruppengrößen und formuliere Fragen, die den Austausch in Gang bringen. Entscheidend ist nicht die Methode, sondern dass sie zu euren Mitgliedern, zum Thema und zum Ziel des Treffens passt.
Du bringst dein Wissen über euren Verband und eure Mitglieder ein. Ich bringe die Erfahrung mit, daraus ein funktionierendes Format zu entwickeln.
Community Hosting ist besonders hilfreich, wenn bei einem Verbandstreffen nicht nur Informationen vermittelt werden sollen, sondern die Erfahrungen und das Wissen der Mitglieder eine Rolle spielen.
Zum Beispiel, wenn …
Denn Wissen, Erfahrungen und oft auch ein Teil der Lösungen sind bereits im Raum. Community Hosting schafft einen Rahmen, in dem sie sichtbar und nutzbar werden.
Meine Erfahrung als Community Host basiert auf gelebter Praxis. Vier Beispiele für Communitys, die ich mit aufgebaut und begleitet habe:
Graz Geht Voraus (GGV) – Eine Community der Stadt Graz für Menschen und Unternehmen, die neue Wege in der Arbeitswelt gestalten möchten. GGV bietet Austausch, Inspiration und praxisorientierte Formate, um Wirtschaft aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und innovative Lösungen für eine gemeinsame Zukunft zu entwickeln
Plattform Freiräume – Eine Community rund um Selbstorganisation, Ganzheit und sinnstiftende Unternehmen. Der Fokus liegt auf den Beziehungen zwischen Unternehmen und ihren Mitarbeitenden sowie auf den Rahmenbedingungen, die eine freudvolle, sinnstiftende Zusammenarbeit ermöglichen.
Personalnetzwerk (PE-Netzwerk) – Eine Plattform für Personalentwickler:innen, die sich gegenseitig unterstützen und inspirieren. 2009 war ich selbst als Teilnehmerin dabei, heute arbeite ich aktiv mit. Diese Community hat meine Leidenschaft für die Arbeit mit Gruppen entfacht und gezeigt, wie wertvoll kollegialer Austausch ist.
Community of Practice Artificial Intelligence (COP AI)– Eine rein digitale, cross-regionale Community, die Unternehmen und Mitarbeitende aus urbanen und ländlichen Gebieten zusammenbringt. Ziel ist es, gemeinsam mehr über die berufliche Anwendung von KI-Tools zu lernen und innovative Lösungen zu entwickeln.
Diese Erfahrungen haben meine Arbeit als Community Host geprägt – sie zeigen, wie wertvoll es ist, Räume für echte Begegnungen zu schaffen.
Fokus setzen: Wir klären, was eure Mitglieder gerade beschäftigt, was das Treffen leisten soll und woran du am Ende merkst, dass es sich gelohnt hat.
Maßgeschneidertes Design: Ich entwickle daraus einen Ablauf, der Fachimpulse, Austausch und Beteiligung sinnvoll verbindet.
Hosting vor Ort: Am Veranstaltungstag schaffe ich Struktur, bringe Menschen ins Gespräch und halte den Rahmen – im Hintergrund oder selbst am Mikrofon, je nachdem, was für euch passt.
Transfer sichern: Wichtige Gedanken, Erkenntnisse und nächste Schritte werden sichtbar gemacht, damit sie nicht mit dem Ende der Veranstaltung verschwinden.
Gemeinsam zurückschauen: Danach schauen wir kurz darauf, was gut funktioniert hat, was wir gelernt haben und was für das nächste Treffen hilfreich ist.
Ich möchte Menschen nicht mit möglichst vielen Methoden beschäftigen. Ich möchte Situationen schaffen, in denen sie gerne miteinander reden – und in diesen Gesprächen etwas entdecken, das ihnen vorher noch nicht klar war.
Dafür braucht es manchmal eine große Bühne und manchmal einen vertraulichen Gesprächsraum.
Manchmal braucht eine Gruppe Energie, manchmal Ruhe, manchmal klare Struktur. Meine Aufgabe ist es, zu erkennen, was gerade hilfreich ist, und den passenden Rahmen dafür zu schaffen.
Was eine Community stark macht, entsteht zwischen ihren Mitgliedern. Meine Aufgabe ist es, diese Verbindungen zu ermöglichen und zu stärken – alles Weitere wächst aus der Gemeinschaft selbst.
Community Hosting eignet sich besonders für Verbandstreffen, Jahrestagungen, Fachtagungen und größere Mitgliedertreffen. Auch bei größeren Veranstaltungen kann Community Hosting gezielt einzelne Programmpunkte ergänzen – zum Beispiel das Kennenlernen zu Beginn, den Austausch nach einer Keynote oder die gemeinsame Reflexion zum Abschluss.
Community Hosting lohnt sich besonders dann, wenn ein Verband das Wissen und die Erfahrungen seiner Mitglieder stärker nutzen möchte – etwa bei gemeinsamen Herausforderungen, wichtigen Zukunftsfragen oder wenn unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht werden sollen. Besonders sinnvoll ist es, wenn das Treffen nicht nur informieren, sondern gemeinsames Weiterdenken ermöglichen soll.
Eventmoderation führt durch das Programm, schafft Übergänge und gibt Orientierung auf der Bühne. Diese Rolle kann ich gemeinsam mit Obfrau, Obmann oder Geschäftsführung übernehmen, eine externe Eventmoderation briefen oder selbst übernehmen.
Veranstaltungsmanagement kümmert sich um die organisatorischen Rahmenbedingungen einer Veranstaltung – zum Beispiel Location, Technik, Catering und Raumgestaltung. Einzelne Teile davon kann ich auf Wunsch mitübernehmen.
Community Hosting ist mein Hauptfokus. Dabei geht es darum, was zwischen den Mitgliedern passiert: wie sie miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen, Fachimpulse gemeinsam weiterdenken und wichtige Themen des Verbands bearbeiten. Dafür entwickle ich passende Gesprächs- und Beteiligungsformate und gestalte den Rahmen für den Austausch.
Das Verbandsteam begleitet die Mitglieder über das ganze Jahr. Gerade in kleinen Teams bedeutet das eine Vielzahl an Aufgaben: Beziehungen pflegen, informieren, organisieren, Aktivitäten koordinieren und die Anliegen der Mitglieder im Blick behalten.
Community Hosting setzt dort an, wo die Mitglieder tatsächlich zusammenkommen. Dafür braucht es andere Kompetenzen: ein stimmiges Veranstaltungsdesign, passende Gesprächs- und Beteiligungsformate, gute Fragen und die Fähigkeit, Gruppen so zu begleiten, dass Austausch wirklich entsteht.
Als externer Community Host übernehme ich genau diesen Teil. So kann sich das Verbandsteam stärker auf die Mitglieder, die Inhalte und die eigene Rolle als Gastgeber:in konzentrieren.
Der Aufwand für euer Team bleibt überschaubar. Zu Beginn braucht es eine knackige Vorbereitung, in der wir Ziele, Fokus und die wichtigsten Themen für das Treffen klären.
Danach übernehme ich die weitere Ausgestaltung des Formats und auch die Abstimmung mit Keynote-Speaker:innen und anderen Rahmenelementen der Veranstaltung.
Unterm Strich spart das eurem Team Zeit. Durch meine langjährige Veranstaltungserfahrung bringe ich außerdem Struktur und Ruhe in die Vorbereitung – gerade dann, wenn rund um das Verbandstreffen ohnehin vieles gleichzeitig läuft.
Ja. Ich kann ein gesamtes Verbandstreffen als Community Host begleiten oder gezielt einzelne Austauschsequenzen gestalten – zum Beispiel das Kennenlernen zu Beginn, den Austausch nach einem Fachimpuls oder die gemeinsame Reflexion zum Abschluss.
So kann Community Hosting auch dann sinnvoll eingesetzt werden, wenn der restliche Ablauf bereits steht und nur einzelne Programmpunkte interaktiver und beteiligungsorientierter gestaltet werden sollen.
Ja. Ich gestalte Austauschformate für kleine und große Gruppen – bis hin zu Veranstaltungen mit mehreren hundert Teilnehmenden.
Gerade große Gruppen mag ich besonders: Sie brauchen eine klare Struktur, passende Gruppengrößen und gut gesetzte Fragen, damit trotzdem echte Gespräche entstehen können.
Entscheidend ist, dass Format, Ablauf und Raum zur Gruppengröße passen.
Steht in den nächsten zwölf Monaten ein größeres Treffen eures Verbands an? Dann können wir dort anfangen, wo du gerade stehst – auch wenn du noch keine genaue Vorstellung davon hast, wie das Format aussehen soll.
Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam: Was soll bei diesem Treffen möglich werden? Was beschäftigt eure Mitglieder? Wo funktioniert der Austausch bisher noch nicht so, wie du es dir wünschst? Und was würde es brauchen, damit deine Mitglieder am Ende sagen: „Es hat sich ausgezahlt, dass ich heute da war.“